Nächtlicher Harndrang – 4 Tipps die helfen

Wenn Sie nächtlicher Harndrang mehrmals aus dem Bett treibt, dann sollten Sie dagegen unbedingt etwas unternehmen. Probieren Sie einfach mal unsere Tipps aus.

Trainieren Sie Ihre Blase

Trainieren Sie Ihre Blase

Millionen Menschen leiden unter nächtlichem Harndrang

Nächtlicher Harndrang ist eine unangenehme, problematische Sache, mit der vor allem Senioren zu kämpfen haben. Sie können deswegen kaum noch richtig durchschlafen und müssen nachts immer wieder aufstehen, um zur Toilette zu gehen. Diese Schlafstörungen im Alter sind nicht nur sehr nervig, sie können mit der Zeit auch richtig anstrengend werden.

Studien zufolge leiden Millionen Senioren unter diesem Problem. Dabei sind vor allem Männer betroffen. Bei den über 70-Jährigen sind sogar 84 Prozent der Männer betroffen.

Ursachen für nächtlichen Harndrang

Im Laufe des Lebens wird der Körper auf ganz natürliche Weise schwächer und die Muskelspannung lässt nach, was insbesondere die Schließmuskeln betrifft. Wenn die Harnblase gut gefüllt ist, kann der junge Mensch oft nachts durchschlafen und muss dann lediglich morgens dringend zur Toilette. Je älter man wird, desto mehr verringert sich jedoch die Muskelspannung – das hat dann zur Folge, dass man nachts aufstehen und zur Toilette gehen muss.

Grundsätzlich kann nächtlicher Harndrang aber viele verschiedene Ursachen haben. Bei Männern sorgt häufig eine vergrößerte Prostata für Probleme mit dem Harndrang. Aber auch Diabetes oder Herzschwäche können dazu führen, dass man häufiger auf die Toilette muss.

Leiden Sie auch unter nächtlichem Harndrang, dann sollten Sie gegen dieses Problem unbedingt etwas unternehmen, denn wenn Sie nachts nicht richtig schlafen können, dann wirkt sich das natürlich auf den nachfolgenden Tag aus. Probieren Sie also einfach mal die nachfolgenden Tipps aus.

Nächtlicher Harndrang – 4 Tipps die helfen

Tipp 1 – Viel trinken, aber richtig

Es ist wichtig, dass Sie genug trinken. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihrem Körper die notwendige Flüssigkeit lieber früher als später am Tag zuführen, denn andernfalls beginnt er nachts Flüssigkeit zu verstoffwechseln und diese auch direkt ausscheiden zu wollen. Selbst junge Menschen würden nachts aufwachen, wenn sie spät am Abend noch viel trinken.

Viel trinken - aber richtig!

Viel trinken – aber richtig!

Auch mit dem Koffeinkonsum sollten Sie vorsichtig sein, denn nächtlicher Harndrang wird schnell noch schlimmer, wenn Sie zu spät noch Kaffee zu sich nehmen. Denn Koffein wirkt treibend und ist damit bei Neigung zu nächtlichem Harndrang zumindest später am Tag nicht mehr allzu sinnvoll.

Tipp 2 – Wassertabletten weglassen

Viele Menschen wollen mithilfe von Tabletten abnehmen, die beispielsweise harntreibend wirken, damit Flüssigkeit schneller ausgeschieden und nicht verstoffwechselt wird.

Unabhängig davon, wie sinnvoll das wirklich ist, ist es nicht ratsam, Wassertabletten noch spät abends oder am späten Nachmittag zu nehmen. Andernfalls setzt die harntreibende Wirkung ebenfalls abends oder nachts ein.

Wassertabletten nicht am Abend nehmen!

Wassertabletten nicht am Abend nehmen!

Am besten verzichten Sie natürlich ganz auf solche Mittel, doch wenn Sie diese weiterhin nehmen möchten, sollten Sie an Ihren gesunden Schlaf denken und sie tagsüber einnehmen, wenn Sie noch problemlos zur Toilette gehen können.

Tipp 3 – Blase trainieren

Mit einer einfachen Übung können Sie Ihre Blase aber auch trainieren. Wenn der Harndrang kommt, dann sollten Sie nicht gleich zur Toilette gehen.

Trainieren Sie Ihre Blase!

Trainieren Sie Ihre Blase!

Warten Sie ein paar Minuten und gehen Sie erst dann zur Toilette. So können Sie Ihre Blase allmählich wieder an größere Füllmengen gewöhnen, sodass der Harndrang später einsetzt.

Tipp 4 – Erkrankungen ausschließen lassen

Harndrang, der mitten in der Nacht einsetzt, kann auf verschiedene Erkrankungen hindeuten. Es gibt deshalb heutzutage wirksame und sanfte Medikamente, die sich gegen ihn auswirken, doch bevor Sie diese zu sich nehmen, sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen.

Lassen Sie sich untersuchen!

Lassen Sie sich untersuchen!

Das gilt vor allem dann, wenn der Harndrang eine neuere Entwicklung ist, die Sie vorher gar nicht kannten. Ihr Arzt sollte dann unbedingt untersuchen, welche Ursachen der Harndrang hat.

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