Im Barfußpark Entspannung für Ihre Füße erleben

Gönnen Sie ihren Füßen etwas Gutes
Entspannung für die Füße

Wenn Sie Ihren Füßen einmal etwas Gutes tun wollen, sollten Sie einen Barfußpark besuchen. An vielen Orten haben sich die Parcours als feste Ausflugsziele etabliert, in denen Sie wieder einmal barfuß den direkten Bodenkontakt auf naturbelassenen Strecken fühlen können.

Ein Erlebnis für Kinder und für Erwachsene! In fast allen Regionen Deutschlands gibt es mittlerweile weitläufig  angelegte Barfußparks. Sicher auch in Ihrer Nähe.

Wann sind Sie das letzte Mal barfuß über den Rasen spaziert? Eben. Das liegt meistens schon eine ganze Weile zurück. Den Füßen tut das aber richtig gut, nicht nur zur Förderung der Durchblutung, sondern auch um die Festigkeit der Gelenke zu unterstützen. Und auch ein bisschen frischer Wind zwischen den Zehen schadet ja manchmal nichts. In einem Barfußpark haben Sie zum Barfuß laufen reichlich Gelegenheit. Sei es auf Schotterwegen, Waldboden oder extra angelegten Strecken mit Rindenmulch, sei es über verlegte Holzbohlen oder Schlammpassagen. Vielseitige „Fühlstrecken“ auf unterschiedlichsten Untergründen erlauben Ihnen den ganz ursprünglichen Bodenkontakt. Bei Balancieraufgaben auf Baumstämmen und vielen weiteren abwechslungsreich gestalteten Streckenabschnitten kommt sicher keine Langeweile auf.

Barfuß laufen – Das besondere Erlebnis für Ihre Füße

Die Parcoursanlagen, die oft 500 Meter bis mehrere Kilometer lang sein können, führen manchmal direkt über Feuchtwiesen oder lassen Sie durch kleine Bäche waten. Auch Wassertretbecken für Gymnastikübungen à la Kneipp sind oft im Parcoursprogramm enthalten. Weitere Fußgymnastikstationen sind in der Regel über die Gesamtstrecke verteilt, so dass zum besonderen Fühlerlebnis die vielfältigsten Einheiten zur Aktivierung Ihrer Fuß-Fitness hinzukommen. Im Vordergrund der Barfußparks liegen aber weniger sportliche Aktivitäten als der Direkt-Kontakt mit der Natur und die sanfte Fußmassage beim Laufen über Kieselsteine, Lehmböden oder Sand. Klar, dass besonders Kinder Ihre Freude am Barfußlaufen haben, aber auch so mancher Managerkurs und viele Ausflügler haben schon an den Natur-Kursen Gefallen gefunden. Nicht selten gibt es regelmäßige Besucher, die die Parks mehrmals wöchentlich zum Abendspaziergang nutzen.

So finden Sie den Barfußpark in ihrer Nähe

Die Hauptsaison der Barfußparks ist meistens von Mai bis zum Oktober. Bestimmt liegt auch in Ihrer Nähe ein Parcours, den Sie einmal bei einem kleinen Ausflug erkunden können. Im Internet können Sie beispielsweise unter der Adresse www.barfusspark.info nach den nächst gelegenen Parks fahnden. Das Verzeichnis enthält Parkanlagen aus ganz Deutschland nach Bundesländern sortiert und kann auch europaweit viele Orte aufzählen. Die Parks werden oft von eigens gegründeten Vereinen, gemeinnützigen Organisationen oder den jeweiligen Ortsverwaltungen gepflegt. Teils wird für den Eintritt eine kleine Gebühr erhoben wie im Barfußpark Bad Sobernheim. Teils ist der Eintritt frei wie im Barfußpark in Schillingen.

Beliebtes Ausflugsziel nicht nur am Wochenende

Am Ende des Parcours, der meist direkt zum Ausgangspunkt mit den bereitgestellten Schuhregalen zurückführt, besteht dann die Gelegenheit zum Füße waschen. Weitere Attraktionen wie Heilpflanzgärten oder Infotafeln zu naturkundlichen Themen bereichern die Strecke zusätzlich und nicht selten sind ausgedehnte Spielplatzanlagen für Kinder integriert. So sind die meisten Parks auch ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naherholungssuchende und sind durchaus auch längere Anfahrtszeiten wert. Im Barfußpark in Dannenwalde im nördlichen Brandenburg gibt es gleich einen Barfußpark mit direktem Bahnanschluss. Der Barfußweg in Frankenheim an der Röhn lädt mit seinem Panoramaweg und schönen Ausblicken auf 2,9 Kilometer Länge ein.

Fußmassage und Entspannung im Barfußpark erleben

Barfußparks kennen nach oben keine Altersbegrenzung. Natürlich ist es auch gestattet, sich erst einmal die ganze Sache gut beschuht anzuschauen und die Stationen einfach so entlangzulaufen. Dabei lässt sich nämlich auch beobachten, dass es vielen Barfußgängern so gut gefällt, dass Sie einzelne Streckenabschnitte gleich mehrmals absolvieren. Andere ungemütliche Passagen kann man aber auch auslassen. Auch für das Tempo, in dem die Strecken abzulaufen sind, gibt es keine festgelegten Vorgaben. So kann jeder den Parcours so begehen, wie es der persönlichen ‚Beinkondition‘ entgegenkommt. Denn für die Füße sollen die Barfußparks im Endeffekt vor allem eins bedeuten: Entspannung pur.

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Foto1: © Stephanie Hofschlaeger/PIXELIO