Keine Kredite für Rentner? So klappt es doch!

Jahrzehnte lang war es für Sie kein Problem an Kredite zu kommen, doch im Alter stellt sich Ihre Bank plötzlich quer? Warum es so selten Kredite für Rentner gibt und wie Sie es doch schaffen.

Kredite für Rentner
Schon wieder kein Geld? Kredite sind für Rentner nicht einfach zu bekommen.
Marketingexperten sprechen der Generation 60+ eine extreme Kaufkraft zu, allerdings wirkt sich diese Prognose nicht unbedingt auf das Bankgeschäft aus. Die sogenannten Silver Ager sind bei Finanzunternehmen nicht sonderlich gefragt, besonders wenn es um Kredite geht.

Zu hoch ist das Todesfallrisiko, so das Argument der meisten Banken bei der Ablehnung eines Darlehens für Rentner. Diese Einstellung herrscht allerdings nicht bei allen Institutionen vor. Einige Kreditinstitute spezialisieren sich sogar inzwischen auf die Darlehensvergabe an Senioren und bieten maßgeschneiderte Rentnerkredite an. Das hat vor allem einen finanziellen Grund, denn Senioren haben im Schnitt nicht nur viel Geld, sondern kommen ihren Zahlungsverpflichtungen im Regelfall gewissenhaft nach.

Die Risikobewertung entscheidet

Wenn eine Bank Kredite für Rentner anbietet, ist das keinesfalls mit einem Darlehen gleichzusetzen, das zum Beispiel eine junge Familie bekommt. So sind Immobilienfinanzierungen fast ausgeschlossen, da sie meist über einen längeren Zeitraum laufen. Laufzeiten bis zu 30 Monaten und geringe Summen sind hingegen kein Problem. Leider gibt es keine klaren Richtlinien, an denen sich der Kreditnehmer orientieren kann. Bei einigen Banken darf der Darlehensnehmer nicht älter als 70 Jahre sein. Andere Kreditinstitute machen bereits bei 60 oder 65 Jahren Schluss. Grundsätzlich ist es förderlich, wenn man hervorragende Vermögensverhältnisse vorweisen kann, sodass die Tilgung der Schulden garantiert wird. In manchen Fällen kann man aber auch einen Kredit trotz niedrigem Einkommen erhalten – es kommt jeweils auf die Bank an.

Tipps zum Darlehen für Rentner

Neben dem Einkommen sind weitere finanzielle Faktoren entscheidend. So ist der Nachweis über Immobilienbesitz oder regelmäßige Mieteinnahmen hilfreich. Das gilt auch für eine SCHUFA-Akte frei von Einträgen – anderenfalls wird die Bonität des Kunden dermaßen schlecht eingestuft, dass die Zinsen extrem hoch sind. Wer die Voraussetzungen erfüllt, sollte mehrere unverbindliche Angebote einholen und diese ganz genau vergleichen – die Zinsen können bei Rentnerkrediten stark variieren. Dazu lohnt sich ein Blick ins Internet, denn dort findet man mit wenigen Klicks verschiedenste Angebote von unterschiedlichen Banken.

Vorteile des Internets

Auch wenn manchen Rentnern das Geschäft im Netz nicht geheuer ist, so kann es sich dennoch lohnen. Online abgeschlossene Kreditverträge sind meist 0,5 bis 1,5 Prozentpunkte günstiger als Darlehen von der Hausbank, somit sind die meisten Online-Kredite in der Regel für unter 6 Prozent zu haben. Des Weiteren bietet das Internet einen übersichtlichen und vollständigen Vergleich der gegebenen Möglichkeiten, sodass man nicht von einer Bank zur nächsten laufen muss. Am besten holt man sich bei der Recherche einen fachkundigen Berater zur Hilfe, dieser kann ihnen eventuell anfallende Fragen beantworten.

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