Barrierefreie Dusche – Kosten und Förderung

Die Kosten für eine barrierefreie Dusche müssen Sie nicht allein tragen. Welche Möglichkeiten der Förderung es gibt, lesen Sie hier.

Barrierefreie Dusche - Kosten und FörderungWie Sie eine barrierefreie Dusche einbauen, haben wir bereits in einem anderen Beitrag erklärt. Heute soll es um die Finanzierung gehen. Sie haben sicher kein Geld zu verschenken. Bemühen Sie sich deshalb um staatliche oder regionale Fördergelder. Inzwischen bieten 13 von 16 Bundesländern (ausgenommen Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern) Förderungsmöglichkeiten. Damit werden Sie als Eigentümer, Vermieter oder Mieter bei der barrierefreien Modernisierung und Umgestaltung Ihres Bades unterstützt.

Mit Hilfe der KfW-Bankengruppe altersgerecht umbauen

Mit dem Förderprogramm 159 bietet Ihnen die KfW-Bankengruppe (früher: Kreditanstalt für Wiederaufbau) seit Oktober 2012 einen besonders zinsgünstigen Kredit an. Sparen Sie hier bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten, einschließlich Planungs- und Beratungsleistungen. Maximal werden jedoch 50.000 Euro pro Wohneinheit finanziert. Bedingung ist, dass Sie die Aufträge von Fachfirmen ausführen lassen. (Unter dem Stichwort: Altersgerecht umbauen – 159 finden Sie umfassende Hinweise und Informationen im Internet: www.kfw.de)

Maximalen Zuschuss der Pflegekasse ausschöpfen

Auch durch die Pflegekasse können Sie die Kosten für eine barrierefreie Dusche mindern. Sind Sie bereits pflegebedürftig, können Sie einen Zuschuss bei Ihrer Pflegekasse beantragen. Dieser beträgt maximal 2.557 Euro abzüglich eines Eigenanteils von 10% der Kosten. Wichtig: Erst muss Ihr Antrag auf Finanzierung genehmigt sein! Ansonsten erlischt Ihr Anspruch auf Bezuschussung. Bevor Sie mit den Umbauten beginnen, fragen Sie bei ihrer Pflegekasse nach. Dort sagt man Ihnen, was Sie in welcher Reihenfolge tun müssen.

Private wie gesetzliche Krankenkassen tragen leider nur die Kosten für die sogenannten Hilfsmittel wie Haltegriffe oder Badehilfen. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist ein ärztliches Attest. Kassenpatienten müssen pro Hilfsmittel bis zu zehn Euro zuzahlen.

Worauf Sie zu guter Letzt noch achten können

Bad oder Dusche? Das Baden dient der Entspannung, oft auch therapeutischen Zwecken. Duschen ist hingegen einfacher, geht schneller und spart gleichermaßen Wasser wie Abwasser. Beim barrierefreien Duschen tun Sie nicht nur etwas Gutes für sich selbst, sondern auch für unsere Umwelt. Na dann – worauf warten Sie noch?

Extra-Tipp:
Einen umfassenden Überblick über regionale Förderprogramme für ihre barrierefreie Dusche bietet unter anderem die Fa. Dallmer GmbH & Co.KG Sanitärtechnik im Internet in ihrer Broschüre:´Bodengleiche Duschen mit staatlicher Förderung bauen oder modernisieren. Zum Download steht eine PDF-Datei bereit http://www.dallmer.de

Mehr Informationen zum Thema “Barrierefrei Wohnen” finden Sie hier:

2 Kommentare

  1. Ich bin 77 und mein Sohn möchte mich für den Pflegefall in seine Wohnung aufnehmen. Das Problem ist, dass es in seiner Wohnung noch keine barrierefreie Dusche gibt. Diese möchten wir einbauen lassen. Kostenpunkt ca. € 8.000. Eine Fachfirma hätten wir auch, ganz in der Nähe.

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