Bastelideen zu Weihnachten

In unserem Magazin haben wir einige Bastelideen zu Weihnachten zusammen gestellt. Testen Sie ihre Kreativivtät und basteln Sie Weihnachtssterne aus Papier.

Bastelideen zu Weihnachten
Bastelideen zu Weihnachten
Sobald der Kalender dünner wird und sich das Weihnachtsfest nähert, beginnt auch die Hochsaison des Bastelns. Nicht jeder ist mit Geschicklichkeit gesegnet, aber wer die gerne zitierten „zehn Daumen“ sein Eigen nennt, kann immerhin seine – hoffentlich vorhandene – Kreativität einsetzen.
Mit ein paar Bastelideen zu Weihnachten möchten wir Ihnen ein Stück Gemütlichkeit in die Vorweihnachtszeit bringen. Außerdem werden Sie feststellen, welch schöne Dinge man mit wenig Geld und einfachen Mitteln basteln kann und so stimmungsvolle Akzente ins heimische Wohnzimmer setzt. Ob Weihnachtssterne oder Fensterbilder, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Weihnachtssterne aus Styropor

Weihnachtssterne aus Styropor
Weihnachtssterne aus Styropor

Ein Beispiel für eine geschickte Umsetzung sind Weihnachtssterne aus Styropor, welches sich oft als Dämmung in größeren Verpackungen befindet. Für die meisten Menschen ist Styropor Müll. Für den Weihnachtsbastler werden daraus ausgeschnittene Schneeflocken oder Weihnachtssterne, die mit einem Universalkleber an einem Tannenzweig befestigt werden. Dazu noch eine hübsche Schleife und die winterlich-weihnachtliche Dekoration ist perfekt.
Das alte chinesische Tangramspiel erinnert daran, dass mit Hilfe der simplen geometrischen Grundfiguren Rechteck und Dreieck höchst komplizierte und ausgefeilte Muster entstehen können. Für den Weihnachtsbastler bedeutet das im Klartext: Gold- oder Silberpapier, Schere, Pappe, um der Konstruktion Stabilität zu verleihen und Klebstoff, Zeit und kreativer Mut. Das Endergebnis sind vielzackige Sterne, die sich als hübsche Dekoration nicht nur vor dem Fenster gut machen.

Weihnachststerne aus Gold oder Silberpapier

Wer keinen neuen Fernseher gekauft hat und also einen akuten Mangel an Styroporsternen/schneeflocken beklagen muss, kann sich mit einem Blatt Goldpapier und einer Schere behelfen. Das Blatt wird zweimal gefaltet, bis es eine Dreiecksform hat. Nun schneidet man von den Seiten her ein. Vorsicht – zuviel ist zuviel, denn dann hält die ganze Sache nicht mehr zusammen! Im Endergebnis, und wenn das Blatt wieder auseinander gefaltet ist, erhält man ein oft überraschendes, aber immer hübsches symmetrisches Muster.

Weihnachtliche Fensterbilder selbst gestalten

Die Erfindung von Fensterfarben oder, um alle Missverständnisse auszuschließen, von Window Color, hat eine neue Ära der Fensterdekoration eingeläutet. In Bastelgeschäften werden recht preiswerte Komplettsätze für Anfänger angeboten. Vorlagen sind in diesem Fall ebenso dabei wie die notwendige Folie.


Individueller wird es natürlich, wenn man sich vorher die Farbgebung überlegt und die Farben einzeln ersteht. Die Vorlage kommt auf ein Blatt Papier. Dabei sollte man bedenken, dass die Wirkung solcher Fensterbilder durch Farbe und Licht zustande kommt und nicht durch ein Übermaß an Details.

Das Fensterbild selbst wird auf eine durchsichtige Folie aufgetragen, die über die Vorlage gelegt wird. Der Umgang mit den Farbflaschen ist für Anfänger ungewohnt. Wenn man sie aber wie einen Stift hält und dabei gleichmäßigen Druck ausübt, gewinnt man schnell an Sicherheit.

Zuerst werden mit einem schwarzen Konturenstift die Umrisse gemalt, dann werden die Farbflächen gefüllt. Wichtig ist, dass es keine Lücken im Farbauftrag gibt und die Farben direkt an die Konturen anschließen. Beim Trocknen schrumpfen die Fensterbilder ein wenig, so dass kleine Löcher unangenehm auffallen können. Ein zu dicker Farbauftrag sollte vermieden werden, denn gerade das durchscheinende Licht gibt diesen Dekorationen ja ihren besonderen Reiz. Nach der Trocknung können die Bilder von der Folie abgezogen werden, am Fensterglas haften sie von selbst. Und falls man noch Farbe übrig behalten hat, kann man sich ja schon Gedanken über die Osterdekorationen machen.

Engel, Weihnachtsmann und Schneemann aus Papprollen

Toilettenpapier erweckt eigentlich weniger weihnachtliche Gefühle. Dennoch sind die übrig gebliebenen Pappröllchen, deren Anblick im Badezimmer zuweilen eine peinliche Situation einläutet, ein hervorragendes Bastelmaterial. Dasselbe gilt auch für die Papprollen, die man mit Küchenrollen oder Aluminiumfolie etc. mitkauft und dann wegwirft. Letzteres sollte man nicht tun, denn aus übereinander geklebten Rollen lässt sich einfach und sicher der Körper eines Engels oder Weihnachtsmannes formen. Goldpapier oder ein anderes Material verhüllt die Röllchen, eine Holz- oder Styroporkugel für den Kopf gibt es in Bastelläden, Watte für Haare oder Bart, Goldpapier für die Flügel und schon ist das selbst gebastelte Himmelswesen im heimischen Wohnzimmer gelandet.

Weihnachtskugeln aus Luftballon und Kordel oder Wolle

Auch Weihnachtskugeln bilden einen festlichen Blickfang. Man nehme: einen aufgeblasenen Luftballon (je größer der Luftballon aufgeblasen wird, desto größer wird die Weihnachtskugel), Paketkordel oder Wolle, die mit Holzleim oder Tapetenkleber getränkt ist und umwickele den Ballon in allen Richtungen damit. Wenn der Leim getrocknet ist, hat der Ballon seinen Zweck erfüllt und wird per Nadelstich geopfert. Seine Reste muss man von der Kugel entfernen. Nun noch Goldflitter, Goldfarbe, Schleifen und das Werk ist gelungen und darf – und wird – bewundert werden.

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