Blutdruck selber messen und Werte im Griff behalten

Um seinen Blutdruck zu kontrollieren muss man nicht jedes Mal zum Arzt gehen. Lesen Sie hier, wie man seinen Blutdruck selber messen kann und welche Blutdruckmessgeräte es gibt.

Blutdruck selber messen
Blutdruck selber messen

Gerade Senioren haben mit niedrigem oder hohem Blutdruck zu kämpfen und müssen regelmäßig zum Arzt, um diesen kontrollieren zu lassen. Ein zu niedriger Blutdruck kann bei älteren Menschen vor allem zu Müdigkeit, kalten Händen und Füßen sowie zu Schwindelgefühl führen. Zu hoher Blutdruck ist ungleich gefährlicher, da er das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöht. Zudem steigt langfristig das Risiko von Organschädigungen. Weitere Symptome sind Schwindel, Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Übelkeit sowie Sehstörungen.

Genau aus diesen Gründen ist es wichtig, den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren. Auffälligkeiten können dann gegebenenfalls mit dem Arzt abgeklärt werden.

Blutdruck selber messen – Aber wie?

Eine einfache Möglichkeit für Senioren, den Blutdruck selber zu messen, sind Blutdruckmessgeräte für zuhause. Solche Geräte gibt es für das Handgelenk und als digitale Messgeräte, mit denen man am Oberarm den Blutdruck selber messen kann.

Blutdruck-Messgeräte für das Handgelenk

Relativ einfach lassen sich Handgelenk-Messgeräte bedienen. Sie sind aufgebaut, wie ein breites Armband, welches man lediglich am Handgelenk befestigen muss. dann verwendet man den integrierten Computer, um den Blutdruck zu messen. Anhand der mitgelieferten Tabelle lässt sich schnell feststellen, ob der Blutdruck in Ordnung, zu niedrig oder zu hoch ist.


Besonders empfehlen können wir den absoluten Topseller von amazon.de, das Blutdruckmessgerät Panasonic EW-BW10 (ca. 30 Euro). Das Gerät wurde 2010 Testsieger bei der Stiftung Warentest und das nicht ohne Grund!

» Vorteile Panasonic EW-BW10
Vor allem durch das sehr große und übersichtliche Display mit seinen 1,5 cm großen Ziffern ist dieses Blutdruckmessgerät besonders für Senioren geeignet. Das Panasonic EW-BW10 warnt automatisch bei Fehlbewegungen und zeigt ein Warnsignal bei Bluthochdruck und auftretenden Arrhythmien an. Zudem verfügt das Panasonic Diagnostec EB-BW10 über genügend Speicherplatz, um die täglichen Messungen zu speichern.

Das Gerät ist für einen Handgelenksumfang von 12,5 – 22 cm zugelassen. Dadurch ist es für schlanke und starke Unterarme geeignet. Die im Lieferumfang enthaltene Aufbewahrungsbox kann man auch als Positions- und Höhenhilfe verwenden.

Wie das Blutdruckmessgerät Panasonic EW BW-10 funktioniert sehen Sie hier.

Digitale Blutdruckmessgeräte für den Oberarm

Etwas komplizierter, dafür aber sehr viel genauer sind digitale Messgeräte für den Oberarm. Solche Geräte sollte man stets im Sitzen verwenden. Vor der Verwendung muss man mindestens fünf Minuten in Ruhe verbringen, während der Messung ist das Gerät in Herzhöhe zu halten. Um die Messgenauigkeit zu garantieren, sollten zwei Messungen in einem Abstand von einer Minute durchgeführt werden. Aus beiden Messungen ermittelt man den Mittelwert.

Ergeben die Messungen große Schwankungen in den Werten, ist es notwendig, viermal zu messen, die beiden Extremwerte zu streichen und dann aus den beiden verbleibenden Ergebnissen wiederum den Mittelwert zu errechnen.

Ein besonders beliebtes Blutdruckmessgerät für den Oberarm ist das Boso Medicus Family. Kunden loben hier besonders die Universalmanschette, mit der Messungen sowohl an schlanken als auch an etwas kräftigeren Oberarmen möglich sind. Aber auch die gute Lesbarkeit der Messergebnisse und die großen Tasten, werden als klarer Vorteil genannt. Das Boso Medicus Family ist bereits für rund 50 Euro erhältlich.

Blutdruck selber messen in Absprache mit dem Arzt

Senioren, die Probleme mit zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck haben und trotzdem nicht täglich zum Arzt gehen möchten, sollten mit ihrem Hausarzt erörtern, den Blutdruck zuhause zu messen. Hier bedarf es einer engen Zusammenarbeit, denn vom Messergebnis hängt meist die Höhe der Medikamentengaben ab. Hier ist deshalb zu klären, was in welchem Fall notwendig ist, welches Medikament erhöht und welches eventuell reduziert werden muss.

Senioren, die von einem Pflegedienst betreut werden, können solche Absprachen unter Umständen auch mit dem Pflegepersonal besprechen. Auf keinen Fall sollten ältere Menschen aber ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Pflegedienst die Medikamentendosis verändern.

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