Ein Seniorenbett ist kein Pflegebett

Ein Seniorenbett ist kein Pflegebett
Ein Seniorenbett ist kein Pflegebett

„Altwerden ist nichts für Feiglinge“, stellte die US-Schauspielerin Bette Davis einmal fest.
Die oben angesprochene Feigheit besteht sicherlich auch darin, sich den Realitäten nicht zu stellen. Statt die persönlichen, altersbedingten Schwächen zu akzeptieren und nach Möglichkeiten zu suchen, diese Behinderungen auszugleichen, wird das Prinzip des „Weiter so“ eingesetzt.
Ein Seniorenbett ist ein Beispiel dafür, wie sich mit wenig Aufwand der Alltag angenehmer gestalten lässt.

Das Seniorenbett mit besonderer Höhe

Es ist zuerst einmal ein normales Bett, das sich lediglich durch die Rahmenhöhe von bis zu 60 cm von anderen Schlafstätten unterscheidet. Das für ältere Menschen oft mühselige, teilweise schmerzhafte Ein- und Aussteigen wird durch die bequeme Sitzhöhe erleichtert, das morgendliche Ankleiden im Schlafzimmer fällt bei dieser Sitzmöglichkeit ebenfalls wesentlich leichter.
Die Rahmenhöhen reichen von etwa 42 cm bis zu den schon erwähnten 60 cm. Auf den Rahmen kommt natürlich noch eine Matratze, die ihrerseits die Gesamthöhe weiterhin vermehrt. Als Anhaltspunkt kann man sich die Sitzhöhe eines Stuhles, auf dem man bequem Platz nehmen und wieder aufstehen kann, ausmessen.

Seniorenbetten gibt es in allen Längen und Ausführungen, optisch unterscheiden sie sich also keineswegs von „Normalbetten“. Der größere Abstand zwischen Fußboden und Bettunterkante erleichert Putzaktionen. Wem dies zuviel ungenutzter Raum in der Wohnung ist, der kann mit verschiedenen Stausystemen noch Unmengen von Kleidung, Schuhen oder anderen Dingen unauffällig unter seiner Bettstelle unterbringen.

Ein Pflegebett ist höhenverstellbar

Zuweilen werden die Begriffe Seniorenbett und Pflegebett gleichbedeutend gebraucht.
Ist das Seniorenbett nichts als ein höheres Durchschnittsbett, so ist die Ausstattung des Pflegebettes ganz auf die Bedürfnisse der medizinischen Versorgung und der Hygiene abgestellt. Der Lattenrost lässt sich verstellen, um Kopf oder Beine höher zu lagern.

Eine höhenverstellbare Liegefläche – absenkbar zum Ein- und Ausstieg, hochfahrbar um dem Pflegenden seine Tätigkeit in bequemer stehender Haltung zu ermöglichen – gehört ebenso zum Pflegebett wie feststellbare Rollen, um einen leichten Transport zwischen verschiedenen Räumen zu gewährleisten.


Da das Pflegebett höheren Belastungen ausgesetzt ist, weil der „Bewohner“ ständig bettlägerig ist oder beispielsweise ein besonders hohes Körpergewicht hat, muss auch dies in der Konstruktion berücksichtigt werden. Ein sogenannter Bettgalgen, ein Dreiecksgriff an einer Halterung, die das Aufrichten erleichtert, gehört zu den gängigen Merkmalen.

Seitengitter verhindern ein Herausfallen des Patienten, teilweise lassen sich die Betten wiederum so absenken, dass eine Verletzungsgefahr beim Herausrollen nicht mehr zu befürchten ist.
Winkelverstellbare Liegeflächen, teilweise mit elektrischem Antrieb, erleichtern die Pflege, spezielle Matratzen verhindern die Gefahr des Wundliegens.

Obwohl die meisten Pflegebetten den herben Charme einer Hospitaleinrichtung versprühen, gibt es Designerversionen, die ziviler aussehen.

Hier bekommen Sie ein gutes Seniorenbett oder Pflegebett

Pflegebett von Seniorenland

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Seit vielen Jahren hat sich dieser Onlineshop perfekt auf die Bedürfnisse älterer Kunden eingestellt. Im Angebot befinden sich zum Beispiel auch elektronische Pflegebetten mit Höhenverstellung.
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Pflegebett von Betten BraunPflegebett-Lattenrost bei Betten Braun
Wer bereits ein gutes Bett hat, kann dies auch mit einem elektrischen Pflegebett-Lattenrost erweitern. Ein sehr empfehlenswertes Modell finden Sie bei Betten Braun.
Mehr dazu hier: www.betten-braun.de

7 Kommentare

  1. Guten Tag,
    da ich Betten-Fachhändler bin, möchte ich Ihnen zu Ihrem Beitrag Seniorenbett-Pflegebett noch einen
    Zusatz auf den Weg geben.
    Als Senior sollte man bei einem Kauf von Seniorenbetten mit elektrischem Lattenrost noch auf
    folgendes achten:
    – eine automatische Stromabschaltung des Motors ist
    das A und O eines jeden Elektrorahmens. Nicht nur
    für Leute mit Herzschrittmacher ! Somit kein Stromdurchlauf-nur wenn die Bedienung gedrückt wird.
    Mein zweiter Zusatz: Man kann auch ein normales,
    vorhandenes Bett in ein Pflegebett umbauen. Es gibt
    Lattenroste, welche diese Funktionen ausüben, nur
    mit dem Vorteil, man kann sein Bett behalten.
    Bei Fragen helfe ich gerne weiter :Betten-Hess-Homburg.
    Viele Grüße-bleiben Sie gesund.
    Paul Hess

  2. Guten Tag,
    möchte gerne noch einen Tip übermitteln:

    Höhere Sitzhöhe beim Bett:

    Oft möchte man das eigene Bett behalten, man
    hat jedoch das Problem der optimalen Sitzhöhe.

    Es gibt die Möglichkeit (wenn die Höhe der Bettseite
    es ermöglicht) an den Bettseiten jeweils 2 oder 3
    sogenannte Varifix-Bettbeschläge anzubringen.
    Diese Bettbeschläge bestehen jeweils aus 2 Teilen.
    Ein Teil wird an die Bettseite angeschraubt und besteht aus ca. 5 versch. Öffnungen wo das 2. Teil
    der Winkel eingesetzt wird. Somit hat man die Möglichkeit die Lattenrost-Höhe 5 oder 6 fach in der Höhe zu regulieren. Auch für Motorrahmen geeignet.

    Mit freundlichem Gruß bis zum nächstenmal
    Betten Hess Homburg

  3. Guten Tag,

    möchte Ihnen heute einen weiteren Tip geben:

    Betrifft: Erhöhung des eigenen Bettes in ein Seniorenbett mit Komforthöhe.

    Schauen Sie sich Ihre Beschläge am Bett an.
    Sind die Beschläge des Kopf-und Fußteils verschraubt , und werden die Seitenteile beim Kopf-und Fußteil nur eingehängt, haben Sie die Möglichkeit Ihr Bett zu erhöhen.
    Schrauben Sie einfach die Beschläge des Kopf-und Fußteils höher – und fertig. Jetzt die Seitenteile wieder einhängen. Schon haben Sie ein Seniorenbett.
    Bei weiteren Fragen – einfach mailen.
    Bleiben Sie gesund.

    Liebe Grüße
    Paul Hess

  4. Wichtig beim Kauf eines Senioren-oder Pflegebettes:

    Guten Tag,
    achten Sie beim Kauf des Bettes , dass nicht nur
    das Kopfteil eine gute Höhe besitzt, sondern auch
    das Fußteil.
    Das Fußteil sollte deshalb n i c h t mit der Matratze
    in der Höhe abschließen, damit Ihre Steppdecke nicht
    nach unten rausfallen kann. Wenn die Höhe stimmt gibt es einen Halt. Für viele ist es auch wichtig, dass man sich mal festhalten kann.
    Wünsche Ihnen viel Gesundheit und verbleibe
    bis zum nächten Mal.
    Ihr Paul Hess von Betten Hess

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Foto1: © Gabi Schoenemann / PIXELIO, Foto2: Pflegebett von Seniorenland, Foto3: Pflegebett von Betten Braun