Diagnose Multiple Sklerose – Was jetzt auf Sie zukommt und wie Sie damit leben

Multiple Sklerose ist chronisch und wird Ihr Leben massiv beeinflussen. Die Krankheit bedeutet aber nicht, dass Sie vom Leben ausgeschlossen werden.

Diagnose Multiple SkleroseStatistiken sind mit Vorsicht zu genießen, so mein Resume nach der Recherche zu genauen Zahlen über MS-Erkrankungen in Deutschland. Bevor ich hier ungenaue Angaben mache, lasse ich den statistischen Teil des Beitrages lieber weg, der im Grunde auch niemandem etwas nützt.

Bei Multiple Sklerose handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft. Auch Gehirn, Rückenmark und Sehnerv können betroffen sein. Multiple Sklerose zählt zu den Autoimmunerkrankungen (Begriffserklärung: praxisvita.de), da Abwehrzellen den Körper angreifen, statt ihn zu schützen. Das Immunsystem ist also gestört, wodurch es zur Schädigung der Nervenfasern kommt.

Welche Symptome deuten auf Multiple Sklerose hin?

Häufig sind es unerklärliche Sehstörungen, mit denen sich Betroffene beim Arzt vorstellen. Das Augenlicht wird trüb, die Person hat das Gefühl durch einen Schleier zu schauen. Aber auch motorische Ausfälle, Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Gliedmaßen sind ein Symptom für Multiple Sklerose. Im Verlauf der Krankheit, die in Schüben auftritt, kommen fast immer spastische Lähmungserscheinungen hinzu. Anhand der beschriebenen Symptome ist ersichtlich, dass sich der Alltag eines Multiple Sklerose Patienten grundlegend ändern wird.

Einschränkungen in der Bewegung – Wohnsituation überdenken

In erster Linie werden es körperliche Einschränkungen sein, auf die sich der Patient einstellen muss. Um weitestgehend selbstständig mobil zu bleiben, kommen über Kurz oder Lang Veränderungen in der Wohnsituation auf Sie zu. Das betrifft insbesondere Patienten, die wegen der Schwere der Krankheit im Rollstuhl sitzen müssen. Aber auch MS-Patienten, die sich mittels Rollator fortbewegen, werden Veränderungen vornehmen müssen.


  • Beseitigen Sie deshalb zu aller erst offensichtliche Stolperfallen, wie Teppichkanten oder herumliegende Kabel.
  • Die spastische Körperhaltung erschwert zudem das Aufstehen und Hinsetzen, Sitzmöbel dürfen deshalb nicht zu tief sein.
  • Türschwellen mit einer Höhe von über 20 mm, sind wenn möglich zu entfernen. Da dies gerade in Mietwohnungen nicht immer möglich ist, empfehlen sich bestimmte Schwellen- und Rampensysteme, Vorschläge dazu finden Sie auf online-wohn-beratung.de.
  • Ist die Haustür nur über eine Treppe erreichbar, muss eine Rampe angebracht werden. Für Treppen im Haus kommt nur die Installation eines Treppenliftes in Frage.
  • Fliesen und Laminat sind zwar pflegeleichter, aber auch sehr glatt, so dass Sie leichter ausrutschen können. Teppichboden ist weniger rutschempfindlich und kann über dem alten Belag verlegt werden.
  • Der Weg vom Schlafzimmer zum Bad wird mit einem Bewegungsmelder am besten ausgeleuchtet. Das erspart die durchaus gefährliche Schaltersuche im Dunkeln.
  • Verbannen Sie wuchtige Sitzecken aus der Küche, so dass Sie mit dem Rollstuhl bequem am Tisch Platz haben.

Legen Sie das Hauptaugenmerk auf ein barrierefreies Bad

Im Anfangsstadium von Multipler Sklerose werden Sie Ihren Alltag noch weitestgehend allein bewältigen können. Im späteren Verlauf allerdings, ist fast immer die Hilfe von Pflegepersonal notwendig. Vergessen Sie also nicht, rechtzeitig eine Pflegestufe zu beantragen. Die Pflegekräfte helfen Ihnen bei allem, was allein nicht mehr zu bewerkstelligen ist. Nur selten wird es allerdings eine 24-Stunden-Pflege geben. Damit Sie hygienische Dinge, wie Toilettengang und leichte Körperpflege auch allein verrichten können, muss das Bad barrierefrei umgebaut werden. Lesen Sie dazu den ausführlichen Ratgeber: „Ein barrierefreies Bad planen“ auf mach-dein-bad.de. Den barrierefreien Umbau müssen Sie finanziell nicht alleine stemmen. Je nach persönlicher gesundheitlicher Situation, sowie zugesprochener Pflegestufe, stehen Ihnen Fördergelder zu. Die Landesverbände der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) geben Ihnen hierzu Auskunft und beraten Sie gern.

Aktiv Leben mit Multiple Sklerose

Wer die Diagnose MS bekommt, fällt erst einmal in ein tiefes Loch. Das Schlimmste was Sie tun können, ist sich in dieser seelischen Tiefphase zu verschanzen. Auch mit MS ist es möglich, aktiv am Leben teilzunehmen, selbst wenn nicht mehr alles möglich ist.

➤ Reiseveranstalter haben sich auf „Ihre Zielgruppe“ eingestellt und bieten mehr und mehr Reisen an, die speziell auf Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugeschnitten sind (siehe Katalog-Download rechts).

➤ Öffentliche Veranstaltungen haben fast immer einen separaten Bereich, der nur für Rollstuhlfahrer reserviert ist. Vergessen Sie nicht einen Schwerbeschädigtenausweis zu beantragen. Damit wird so manches Ausflugsziel günstiger.

In einer landesweiten finnischen Studie haben Forscher Beweise dafür gefunden, dass Vitamin-D Mangel ein erhöhtes MS-Risiko für Frauen darstellt. Prüfen Sie Ihren Vitaminhaushalt dahingehend. Auch therapeutisches Fasten und eine ketogene Ernährung können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Beginnen Sie eine entsprechende Ernährungsumstellung aber nur in vorheriger Absprache mit Ihrem Arzt an.

2 Kommentare

  1. Aktuelle Behandlungserfolge gegen die sogenannten Autoimmunkrankheiten.
    Das wissenschaftliche Forschungscenter der Dayeng Stiftung hat entscheidende Fortschritte zur Behandlung sogenannter Autoimmunkrankheiten gemacht. Es betrifft vor allem Krebs, Multiple Sklerose, Parkinson und weitere Nervenschädigungen, Asthmatische Erkrankungen und Allergien im Allgemeinen, AIDS, Neurodermitis und weitere Hautkrankheiten und einige weitere Krankheiten. All diese Krankheiten fallen unter die Bezeichnung Autoimmunkrankheiten. Die Forschungsergebnisse haben folgendes nachgewiesen.

    Das Immunsystem ist die Verteidigungs-Armee des Körpers. Dieses natürliche Abwehrsystem beginnt bereits auf der Haut. Schleim in den Atemwegen bindet unerwünschte Eindringlinge. Gelangen Keime dennoch in die Blutbahn, so warten hier Makrophagen. Diese Fresszellen erkennen und vernichten die Erreger. Eine weitere Abwehrfront sind die Lymphozyten namens T- und B-Zellen. Die Lymphozyten müssen ständig bereit sein, Eindringlinge mit unbekannten Identitäten zu erkennen. Das Immunsystem produziert deshalb ununterbrochen Zellen und Moleküle mit neuen Identifikationsprogrammen. Aber das Immunsystem ist weitaus komplexer in seiner Funktion. So hat das wissenschaftliche Forschungscenter der Dayeng Stiftung weiterhin herausgefunden, dass sowohl die Zellen als auch bestimmte Systeme im menschlichen Körper kommunizieren und ständig Botenstoffe aussenden zur Regulierung und zum Zusammenspiel verschiedenster Funktionen.

    Im Falle der Autoimmunkrankheiten versagt dieses Zusammenspiel. Damit dieses umfangreiche System des Körpers aus dem Gleichgewicht kommt und die Krankheiten ausbrechen, braucht es ein Ereignis. Dieses Ereignis entsteht nicht im Innern des Körpers, sondern kommt von außen und aus der Umwelt.
    Die Menschen tun alles um das bewährte, natürliche Immunsystem aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es beginnt bereits im Babyalter durch Impfungen. Nun sagen sicherlich viele Menschen, aber Impfungen werden doch durchgeführt zum Schutz des Organismus. Mitnichten.

    Ein Beispiel: Damit die T-Lymphozyten ihre Aufgabe verrichten können, müssen sie zuerst in der Thymusdrüse „lernen“, zwischen körpereigenen und fremden Zellen zu unterscheiden. Folglich ist die Thymusdrüse ganz wesentlich am Aufbau des Immunsystems beteiligt. Bis zur Pubertät wächst die Thymusdrüse. Später nimmt ihre Größe ab und ihr lymphatisches Gewebe wird durch Fettgewebe ersetzt. Wenn nun zum Beispiel Säuglinge und Kleinkinder geimpft werden, passiert genaugenommen das Gegenteil von dem was angeblich erreicht werden soll. Die Thymusdrüse kann, durch diese Impfungen, erheblich gestört oder auch komplett ausgeschaltet werden. Die Folgen sind gravierend, das Immunsystem kann sich nun nicht mehr korrekt entwickeln und Krankheiten wie Spastische Lähmungen, Epilepsie, Multiple Sklerose und weitere Nervenerkrankungen, Parkinson, Autismus, Krebs und weitere Krankheiten sind dann meist die Folge. Aber auch ein vermeintlich gesundes Immunsystem bei Erwachsenen kann völlig zusammenbrechen bei bestimmten Einflüssen von außen. Diese negativen Einflüsse sind besonders Pharmazeutika aber auch Chemikalien in Lebensmittel, Chemikalien in Körperpflegemitteln und Zahncremes, Chemikalien in Kosmetik, negativ belastete Atemluft, Stress und so weiter.

    Das gefährlichste an Impfungen sind die beigemischten Inhaltsstoffe die für die teilweise oder komplette Zerstörung des Immunsystems verantwortlich sind. Diese Beimischungen sind vor allem Quecksilber und Aluminium. Aber auch weitere toxische Chemikalien haben wir bei unseren internationalen Untersuchungen der Seren gefunden. Weitere Pharmazeutika geben dem Immunsystem sozusagen den Rest. Wir erforschen die Biologie und besonders das Immunsystem des Menschen bereits seit über 30 Jahren, in Zusammenarbeit mit weiteren internationalen Wissenschaftlern. Daraus resultieren unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen. Aus diesen Erfahrungen haben wir spezielle Therapien entwickelt die, zu einem großen Teil, das gestörte Immunsystem sozusagen reparieren. Im Jahr 2001 wurde dann das Therapie-Center der Dayeng Stiftung eröffnet. Die Behandlungserfolge seit dieser Zeit betragen annähernd 100%. Unsere Stiftung ist eine Non Profit Organisation, das bedeutet, wir sind nicht Profitorientiert, wir arbeiten unabhängig und aus Überzeugung. Weitere Informationen hier: http://lupus-trust.net
    Dr. Stefanie Hillinger vom Team der Dayeng Stiftung

  2. Guten Tag Frau Hillinger
    Ich hatte vor zwei Jahren Kontakt mit dem Hr. Johann Menser. Leider sind alle Mailadressen sowie die Homepage von der Dayeng-Stiftung nicht mehr erreichbar. Habe auch keine Youtube-Videos mehr gefunden, irgendwie eigenartig.

    Gibt es die Dayeng-Stiftung noch, wenn ja, wie sind die Kontaktdaten?

    Vielen Dank für die Auskunft.

    Lieber Gruss aus Thun, Peter Baumann

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