CBD gegen Schlafstörungen – Ursachen & Wirkung von Cannabidiol

CBD ist in letzter Zeit in alle Munde. Kein Wunder, denn das Öl soll gegen die unterschiedlichsten Beschwerden helfen. So beispielsweise auch bei Schlafstörungen.

CBD
CBD wirkt entspannend – © Екатерина Переславце / stock.adobe.com

CBD gilt derzeit als absoluter Geheimtipp, wenn es um die Linderung der unterschiedlichsten Beschwerden geht. Während die einen auf die Produkte schwören, trauen sich andere noch nicht so recht an CBD-Produkte heran. Grund dafür: es fehlt die Aufklärung. Denn viele, die das Wort CDB (Cannabidiol) hören, denken sofort an Marihuana – also einem berauschenden Mittel. Doch CBD hat damit gar nichts zu tun. Es ist THC im Cannabis, welches eine berauschende Wirkung auf den Körper hat. Zwar werden beide Stoffe aus der Hanfpflanze gewonnen, es haben aber nicht beide eine psychoaktiv Wirkung. Von CBD-Produkten werden Sie also nicht high. Sie müssen sich also nicht davor scheuen, neue Mittel und Wege auszuprobieren, wenn Sie körperliche oder psychische Probleme haben.

Vor allem Schlafprobleme können dem Körper stark zusetzen. Trotz Müdigkeit kommen viele Menschen einfach nicht in den Schlaf, wodurch die Nacht zu einer wahren Tortur wird. Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Prinzipiell sollen CBD-Produkte gegen Schlafstörungen helfen. Wie genau das Cannabidiol wirkt und was die Ursachen für Schlafstörungen im Alter sein können, erkläre ich nachfolgend etwas genauer.

Ursachen für Schlafstörungen im Alter

Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung hat rund jeder dritte Erwachsene in Deutschland mittelschwere bis schwere Schlafstörungen. Treten sie dauerhaft auf, können sie sogar zu einer ernst zu nehmenden Erkrankung werden. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein. Zum einen können falsche Angewohnheiten vor dem Zubettgehen die Auslöser sein. Aber auch körperliche bzw. psychische Probleme können das Ein- und Durchschlafen verhindern. Zu den häufigsten Ursachen für Schlafstörungen zählen:


➭ unregelmäßige Schlafenszeiten:

Wer immer zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett geht, kann seinen Körper an keinen geregelten Schlafrhythmus gewöhnen. Besser ist es deshalb immer zur selben Zeit schlafen zu gehen. Und auch das Mittagsschläfchen sollte nicht länger als eine Stunde dauern. Ansonsten sind Sie abends nicht müde genug, um schnell einzuschlafen.

➭ Wachmacher:

Üppige Mahlzeiten halten den Magen auf Trab. Koffein, Nikotin und Alkohol halten zudem wach. Verzichten Sie deshalb circa 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafengehen auf diese Genussmittel.

➭ zu wenig Beschäftigung:

Wenn Sie den ganzen Tag zu Hause verbringen und sich nicht bewegen, ist der Körper zum Abend hin nicht ausgelastet. Daher ist es wichtig, dass Sie sich bewegen und Ihren Geist ein wenig fördern. Machen Sie deshalb lange Spaziergänge an der frischen Luft und beschäftigen Sie sich mit Gehirnjogging. Laut dem Malteser Hilfsdienst e.V. sind vor allem Gesellschaftsspiele, Rätsel, Puzzle, Memory-Spiele und strategische Spiele wie Schach, Go oder Scrabble perfekt geeignet für Senioren.

➭ schlechte Schlafumgebung:

Wie Sie sich betten, so schlafen Sie. Bedeutet: ist die Schlafumgebung nicht gut, kann es mit dem Ein- und Durchschlafen gar nicht klappen. Ist es zu warm, kalt, hell oder laut, dann ist es klar, dass Ihnen das Einschlafen schwerfällt. Sorgen Sie also für eine optimale Schlaftemperatur und verdunkeln Sie den Raum. Ohrstöpsel sorgen zudem dafür, dass Sie bei zu viel Lärm besser einschlafen können.

➭ Krankheiten:

Natürlich können uns auch verschiedene Erkrankungen den Schlaf rauben. Wer unter Schmerzen leidet, hat es besonders schwer. Aber auch Menschen mit Depressionen, Demenz, Atmungsstörungen, Parkinson und vielen anderen Erkrankungen haben es nicht leicht ein- und durchzuschlafen. Hier ist der Gang zum Arzt wichtig. Denn dieser kann Medikamente und Hilfsmittel verordnen sowie Tipps geben, wie Sie bei Ihrer Erkrankung für besseren Schlaf sorgen können.

Hilft CBD gegen Schlafstörungen?

CBD-Öl
Studien beweisen, dass CBD bei Schlafstörungen hilft – © Айман Дайрабаева / stock.adobe.com

Für Körper und Geist sind Erholung essenziell, denn chronischer Schlafmangel reduziert nicht nur die Leistungsfähigkeit. Er schwächt auch das Immunsystem und macht uns anfällig für psychische Erkrankungen. Dazu zählen z.B. Depressionen, Angst, innere Unruhe und sogar Aggressivität im Alter. Deshalb greifen viele auf Schlafmittel zurück. Doch diese können abhängig machen. Deshalb ist es ratsam, nach Alternativen Ausschau zu halten.

Das Angebot an CBD-Produkten wird zum Beispiel immer vielfältiger. Denn mittlerweile weiß man, dass Cannabidiol nicht nur schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt, sondern auch beruhigend und entspannend. Dazu müssen Sie wissen, dass unser Körper Cannabinoide produziert, die an der Regulierung zahlreicher Körperfunktionen beteiligt sind. Unter anderem nehmen sie auch Einfluss auf den Schlaf. CBD dockt nun an diese Rezeptoren an und kann unser zentrales Nervensystem beeinflussen. Sprich es beruhigen und somit den Schlaf fördern. Das bestätigt sogar ein Forscherteam aus dem US-Bundesstaat Colorado. Denn dieses hat in einer Studie nachgewiesen, dass CBD positive Effekte auf Schlafstörungen hat. Bei fast 70 Prozent der Studienteilnehmer verbesserte sich der Schlaf.

Wie wird CBD bei Schlafstörungen richtig eingenommen?

Besonders effektiv ist die Einnahme von CBD in Form von Öl. Zum einen lässt es sich besonders gut dosieren, zum anderen setzt die Wirkung bei dieser Form der Einnahme besonders schnell ein. Denn CBD-Öl wird in der Regel unter die Zunge geträufelt, für einen kurzen Augenblick im Mund gehalten und dann heruntergeschluckt. Die Wirkstoffe werden so von der Mundschleimhaut besonders schnell aufgenommen.

Wie viel CBD-Öl Sie einnehmen müssen, um Ihre Schlafprobleme in den Griff zu bekommen, hängt von der Konzentration des CBD-Öls ab. Bei einem 10 % CBD Öl wird z.B. als grobe Richtlinie die Menge von 2 Tropfen angegeben. Die optimale Dosierung von CBD-Öl variiert jedoch von Person zu Person und hängt von der Konzentration des Öls ab. Deshalb ist es ratsam, sich langsam heranzutasten. Vielleicht genügt bei Ihnen auch schon ein Tropfen CBD-Öl, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Wichtig:
Nehmen Sie Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel ein, sollten Sie vor der Einnahme von CBD unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Denn nur so können Sie Wechselwirkungen vermeiden. Setzen Sie Ihre Medikamente auf keinen Fall selbstständig ab, um CBD auszuprobieren.

Das sollten Sie beim Kauf von CBD-Öl beachten

Achten Sie beim Kauf von CBD-Öl darauf, dass es sich dabei um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Jede Charge sollte von einem unabhängigen Labor überprüft, zertifiziert und strengsten Qualitätskontrollen unterzogen werden. Achten Sie auf einen biologischen Anbau und Hersteller-Zertifikationen.

Über Dagmar von Aktive-Rentner.de 260 Artikel
Dagmar führt das Projekt Aktive-Rentner.de bereits seit 2009. Sie berichtet dabei täglich über Neues und Wissenswertes für Rentner und Senioren. Auch auf Twitter und Facebook